Feuerwehr Leitershofen



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    Aktuelle Warnungen des DWD für Augsburg Stadt und Land.
    © Deutscher Wetterdienst, Offenbach


    Großbrand - landwirtsch. Anwesen

    Datum 02.03.2005
    Uhrzeit 05:55 Uhr
    Dauer ca. Std.
    Ort Leitershofen, Lohfeldstr.
    Alarmierung Sirene
    eingesetzte Kräfte
    weitere Stellen

    FF Leitershofen, FF Stadtbergen, FF Deuringen
    FF Steppach, FF Neusäß
    BF Augsburg
    KBR Anzenhofer, KBI Wiedemann, KBM Breu
    Technisches Hilfswerk
    Rettungsdienst, SEG der Wasserwacht Stadtbergen
    Polizei, Brandfahndung

    In den frühen Morgenstunden des 02. März wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Leitershofen, Stadtbergen, Deuringen und Steppach zu einem in Vollbrand stehenden Stall gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnte der helle Feuerschein und die Rauchsäule gesehen werden. Der brennende Stall war nicht mehr zu retten, das Ziel des Einsatzes wurde auf das Halten des zweiten Stalls und einer Scheune gelegt. Die Ausbreitung konnte auch verhindert werden.

    Bereits vor dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde wegen der schlechten Wasserversorgung der etwas außerhalb des Ortes liegenden Einsatzstelle der Abrollbehälter Wasser der BF Augsburg alarmiert. Ohne diesen und die zwei Tanklöschfahrzeuge der Leitershofer und Stadtberger Wehr wäre es wohl zu einer weitaus größeren Katastrophe gekommen. In einem zweiten Stall befanden sich ca. 200 Kühe und Rinder.
    Das Übergreifen auf diesen direkt benachbarten Stall konnte verhindert werden. Der brennende Stall, in dem sich elf Tiere befanden von denen drei gerettet werden konnten, brannte vollständig nieder. Nach etwa zwei Stunden war der Brand weitestgehend unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis weit in den Abend hinein.

    Durch die eisigen Temperaturen und spiegelglatte Flächen gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Fahrzeuge, Schläuche und Armaturen drohten einzufrieren und brachten Mensch und Material an die Belastungsgrenze.

    Nachdem der Brand weitestgehend unter Kontrolle war, wurde das THW Augsburg mit schwerem Bergungsräumgerät angefordert, um das im größtenteils eingestürzten Stadel befindliche Stroh nach außen zu transportieren, wo es endgültig abgelöscht werden konnten.

    Die starke Rauchentwicklung sowohl beim Erstangriff, als auch bei den Nachlöscharbeiten machte den Einsatz von weit über 50 Atemschutzgeräten erforderlich.

    Aufgrund der Dauer des Einsatzes und der hohen Belastung der Einsatzkräfte versorgte die SEG der Wasserwacht Stadtbergen mit warmen Getränken und Essen.

    Die Nacht über musste eine ständige Brandwache eingerichtet werden, da immer wieder kleinere Glutnester Feuer fingen. Mit der Wärmebildkamera des Landkreises wurden die Glutnester aufgespürt und die Ruine kontrolliert. Gegen 7 Uhr des folgenden Morgens konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.

    (ms, FF Stadtbergen; sb)

    Vielen Dank an Marcus Merk von der Augsburger Allgemeinen für Bereitstellung einiger Fotos.

    19 Bild(er)

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    Hinweise:
    • Sinn dieser Einsatzveröffentlichung ist keine zuverlässige Dokumentation sondern eine Information an die Bevölkerung und über unsere Arbeit.
    • Die angebende Einsatzzeit ist WEDER als Ausrücke- noch als Alarmierungszeit sondern lediglich als ungefähre Zeitangabe des gesamten Einsatzes zu sehen.
    • Die Angaben basieren auf Einschätzungen einer/mehrerer Personen zum Zeitpunkt der Berichtserstellung.
    • Neue Erkenntnisse werden nicht in dem jeweiligen Bericht korrigiert, ergänzt und/oder gelöscht.
    • Angaben zu Mengen und Schadenshöhe sind Schätzungen, ohne rechnerische Grundlage.
    Kleinere Einsätze (z.B. ohne Sirenenalarmierung, kurze Einsatzzeit, geringes Allgemeininteresse, Standardarbeiten) werden hier nicht aufgeführt.



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